Der dritte Schritt ist die bewusste Formulierung eines eigenen, passenden Erlaubersatzes, nicht abstrakt, sondern in der eigenen Sprache. Für „Sei stark" könnte das lauten: „Ich darf Hilfe annehmen, das zeigt Stärke, nicht Schwäche." Für „Beeil dich": „Ich darf mir Zeit lassen, mein Tempo ist richtig."
Entscheidend ist, diesen Satz an einen Ort zu bringen, an dem er täglich auftaucht, den Badezimmerspiegel, den Bildschirmhintergrund, das Notizbuch, damit aus einem Gedanken mit der Zeit ein Gefühl wird.